Walliser Schwarznasenschaf
Abkürzung:
Rassenschlüssel:
VDL-Beschluss: 
Rassetypische
Merkmale
Das
Walliser Schwarznasenschaf stammt aus den Oberwallis und geht im
Wesentlichen auf das schwarznasige Vispertalerschaf zurück.
Es ist ein robustes, mittelgroßes bis großrahmiges
und tief gebautes Schaf mit
gutem Wuchs. Typisch ist die schwarze Farbzeichnung. Der Kopf ist an
der Nase
bis zur Mitte und nicht unterbunden bis zu den Augen schwarz umrandet.
Die
Ohren sind bis an den Kopf schwarz. Die Beine sind kurz schwarz
gestiefelt mit
schwarzen Flecken an den Sprunggelenkhöckern und den
Karpalgelenken. Das Fehlen
eines Fleckes oder schwarze Flecken am Schanzansatz ist für
Böcke ein
Ausschlussgrund, bei weiblichen Tieren wird der fehlende Fleck
geduldet.
Erwünscht ist ein nicht allzu großer Schwanzfleck.
Der Kopf wird charakterisiert durch die Ramsnase, das breite Maul, die
mittellangen und getragenen Ohren sowie die Hörner. Beide
Geschlechter tragen
große, weiße und schreibenförmige
Hörner, die von den Backen gut abgesetzt sind
und waagerecht abwachsen.
Die mit Grannenhaaren durchsetzte Wolle ist grob, lang und gelockt im
D-E
Charakter. Der ganze Körper ist gleichmäßig
bewollt, das Vlies ist ausgeglichen
und einheitlich weiß mit Ausnahme der gewünschten
schwarzen Flecken. Die
Stapellänge beträgt nach 180 Tagen 7 bis 8 cm.
Zuchtziel
Es ist anpassungsfähig an die raue Haltung im Hochgebirge, robust, genügsam und wetterhart. Der Brunstzyklus der Schwarznasen ist asaisonal. Die Mutterschafe können zweimal im Jahr lammen.
Leistungsangaben
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Körper-Gewicht
(kg) |
Vlies-Gewicht
(kg) |
Ablammergebnis
(%) |
Widerristhöhe
(cm) |
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Altböcke |
80
– 130 |
3,5
– 4,5 |
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Mutterschafe |
70
– 90 |
3,0
– 4,0 |
180
– 200 |
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Die täglichen Zunahmen liegen bei Schlachtlämmern im Bereich von 250 bis 300 g, das handelsübliche Lebendgewicht bei rund 40 bis 42 kg.
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