Dorperschaf
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Abkürzung:
DOS |
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Rassetypische
Merkmale
Mittelgroßes
Fleischschaf mit kräftigem Rumpf und einer guten Bemuskelung.
Der Kopf ist edel
und unbewollt, die Ohren mittellang. Kopf und Hals sind schwarz. Die
Tiere sind
hornlos, bei den Böcken treten teilweise Hornstummel oder ganz
selten feste
Hörner auf.
Das
Dorperschaf besitzt eine besonders dicke Haut, die eine weiße
Mischwolle trägt,
deren Anteil an Wollfasern im Winter zunimmt und die in der Regel zu
Beginn der
warmen Jahreszeit abgeworfen wird.
Die
kräftigen Gliedmaßen sind ebenfalls weiß
und ermöglichen auch Märsche über
längere Strecken. Der Brunstzyklus ist saisonal, allerdings
bei einer langen
Brunstsaison.
Für Koppelhaltungen und Herdenhaltung auf trockenen Grünlandstandorten niederer bis mittlerer Ertragsfähigkeit geeignet.
Zuchtziel
Tiefer
Rumpf, langer, breiter Rücken und ausgeprägte
Fleischpartien. Die Tiere sollen
robust und wenig wählerisch im Fressverhalten sein, um in der
Landschaftspflege
eingesetzt werden zu können. Angestrebt werden
mütterliches Verhalten bei hoher
Milchleistung, guter Fruchtbarkeit und leichter Ablammung.
Leistungsangaben
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Körper-Gewicht
(kg) |
Vlies-Gewicht
(kg) |
Ablammergebnis
(%) |
Widerristhöhe
(cm) |
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Altböcke |
100
- 120 |
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Jährlingsböcke |
80
- 100 |
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Lammböcke
(6 Monate) |
50
- 60 |
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Mutterschafe |
70
- 80 |
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150
– 200 |
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Zuchtlämmer
(6 Monate) |
50
- 55 |
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Die
täglichen
Zunahmen
liegen bei Mastlämmern im Bereich von 250 - 300 g, die
Schlachtausbeute beträgt
bei einem handelsüblichen Lebendgewicht von 36-42 kg ca. 50
bis 53 %.
